Glanzstück des Monats Juli

Ein Mitbringsel ist schnell an der Ecke gekauft – so dachten auch schon die Touristen Anfang des 20. Jahrhunderts und brachten sich aus den fernen Ländern dieser Erde kleine oder große Souvenirs mit. Mit einem Andenken konnte man nicht nur die Erinnerung an eine schöne, außergewöhnliche Reise wieder erwecken, sondern auch seinen Lieben daheim eine unbekannte Welt voller Exotik, fremden Traditionen und Anschauungen näherbringen. Diese beiden Tantos erzählen eben davon – von Japan, seinen Menschen, seinen Kriegern und von der aufgehenden Sonne.

Carmen Sengewald schreibt zur Einleitung in ihrem Begleittext:

„Ein fremdes Land, eine fremde Kultur. Nach der Öffnung des Landes zur westlichen Welt hin unter Kaiser Mutsuhito (Meiji 1868-1912) erlebte Japan seine ersten Besucher, die aus reiner Neugier und Reiselust aus Europa ins Land der aufgehenden Sonne kamen. Diese wollten nicht das „neue Japan“ erleben, sondern das traditionelle, das exotische mit Kriegerkaste, Kaiser und Kimono. Auch sie wollten diese Exotik mit in die ferne europäische Heimat zurücknehmen und brachten dem Geldbeutel entsprechende Souvenirs mit. Die hier vorgestellten Messerartigen „Tantos“ sind ein solches Beispiel für touristisches Kunsthandwerk […].“

Alles über unsere „Zwei japanische Tantos“ lesen Sie hier:

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