Museum Moritzburg empfängt Kunstwerke von Hans-Christoph Rackwitz

Kristin Otto strahlt beim Auspacken und Hans-Christoph Rackwitz schaut auch zufrieden. Denn bald kann sie beginnen, die Reise durch die Tageszeiten und durch Geschichte für BesucherInnen des Museums Schloss Moritzburg.
Heute (18.05.) brachte der Maler und Grafiker Hans-Christoph Rackwitz die neun großformatigen Bilder für die Decke im kleinen Festsaal des Museums. Kommende Woche werden sie eingepasst und Anfang Juni der Öffentlichkeit präsentiert.

„Beständig ist das leicht Verletzliche“ – diesen poetischen Titel nach dem Zitat aus einem Gedicht von Oskar Loerke (1884–1941) werden die Deckenbilder tragen. „Sie überschreiten gekonnt die Grenzen des Heute und lassen uns Geschichte und kulturelle Traditionen als etwas Gegenwärtiges erleben. Wissend und geschickt zitiert Rackwitz Architektur wie Flora und Fauna aus unserer Region. Nichts ist hier Zufall, nichts ist auf Effekt aus. Du folgst dem Tageslauf, liest aus den Jahrhunderten in einer faszinierenden Welt aus filigranen Linien und trittst in phantastische Räume aus Farben und Formen.“ So wurden die Bilder letzten Sommer beschrieben als Hans-Christoph Rackwitz die Entwürfe im Museum öffentlich präsentierte. Nun diese wunderbaren Originale zu sehen, ein Erlebnis.

Jeden Monat ein Bild, das ist der Plan,“ sagte Rackwitz beim Besuch in seinem Atelier. Den Plan setzte er konsequent um. Wenn diese einmaligen Kunstwerke zusammen mit dem „Schauplatz der Eitelkeiten“ des Tim von Veh im benachbarten Festsaal Anfang Juni offiziell eingeweiht sind, werden sie das Museum Schloss Moritzburg nachhaltig aufwerten.

Wir werden hier über die Einweihung und die Kunstwerke selbst berichten.

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