Tim von Veh, Hans-Christoph Rackwitz

Ursprünglich war die öffentliche Präsentation dieser beiden großartigen Kunstwerke im Beisein der Künstler für den 6. Juni 2020 geplant. Inwieweit die Öffentlichkeit direkt einbezogen werden kann ist wegen der Corona-Pandemie eher fraglich. An dem Termin wird zwar festgehalten, die Öffentlichkeit wird wahrscheinlich lediglich medial erfolgen können. Wir werden auf unserer Seite jedenfalls aktuell berichten. Seien Sie also gespannt.

Kunstpräsentation
Hans-Christoph Rackwitz und Tim von Veh

Hans-Christoph Rackwitz und Tim von Veh arbeiten über mehrere Monate im Auftrag der Stadt Zeitz und mit finanzieller Unterstützung des Burgenlandkreises an zwei Kunstwerken für das Museum Schloss Moritzburg. Die einzigartigen Werke werden künftig die Ausstellung Zeit der Herzöge – Barocke Residenzkultur in Zeitz bereichern. Und: mit diesen einmaligen Arbeiten wird in Zeitz Kunstgeschichte geschrieben werden.

Tim von Veh, „Schauplatz der Eitelkeiten“

Die aufwändige Collage aus mehr als 100 Radierungen zeigt bei ihrer Fertigstellung 17 bedeutende Persönlichkeiten: Angehörige der Herzogsfamilie und des Zeitzer Hofes, Hofkapellmeister Schütz, Hermann August Francke. Auf dem Sockel stehend erleben wir herzögliche Familienmitglieder und namhafte Persönlichkeiten jener Zeit. In wunderbarer barocker und doch heutiger Bildsprache bringt von Veh mit meisterhaftem Strich die Figuren auf luftigem Japanischen Papier zu einer Wirkung, deren Zauber man sich nicht entziehen kann.

Hans-Christoph Rackwitz „Beständig ist das leicht Verletzliche“

Rackwitz erschuf 9 großformatige Gemälde auf Leinwänden, die künftig in die Kassettendecke im Audienzgemach Moritz´ von Sachsen-Zeitz eingesetzt werden. Sie erzählen – ganz in barocker Tradition – von den Tageszeiten, von Tieren und Pflanzen im Schlosspark, vom Werden und Vergehen der Nebenlinie Sachsen-Zeitz. Du folgst dem Tageslauf, liest aus den Jahrhunderten in einer faszinierenden Welt aus filigranen Linien und trittst in phantastische Räume aus Farben und Formen.

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