Kinderwagenstadt sucht verborgene Schätze. Jetzt mitmachen

Autoren des 2. Bandes zur Zeitzer Kinderwagenindustrie auf der Suche nach Erinnerungen und Zeitzeugnissen Zeitzer Kinderwagenfirmen. Verlosung unter den Einreichern.

„Museum, Autor und Herausgeber wenden sich mit diesem Aufruf an Zeitzer und Ex-Zeitzer mit der Bitte, Erinnerungen und Zeitzeugnisse der Zeitzer Kinderwagenfirmen beizusteuern. Jede Art von Zeitdokument zu einer der genannten Firmen ist für uns von großer Bedeutung. Bei einigen der genannten Firmen ist die Quellenlage gut, bei anderen hingegen sehr dürftig.“

So wenden sich Autor, Herausgeber und Museum mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und bitten um Mithilfe.

 

Petrik Wittwika als Autor und  Ernst-Albert Naether als Herausgeber legten bereits vor zwei Jahren ein Buch über die Geschichte der größten Zeitzer Kinderwagen – und Holzwarenfabrik E. A. Naether vor, dessen 1. Auflage inzwischen beim Verlag vergriffen ist. Nun haben sie sich daran gemacht, in einem 2. Buch die Geschichte der gesamten Zeitzer Kinderwagenindustrie nachzuzeichnen. Der Stadt der Kinderwagen und ihren Bürgern soll damit eine Dokumentation über diesen wichtigen Abschnitt ihrer großen Vergangenheit bereitgestellt werden. Das Deutsche Kinderwagenmuseum unterstützt dieses Buchprojekt nach Kräften; das Vorhaben zielt nicht auf Gewinn ab.

Im 19. und 20. Jahrhundert erwarb die Stadt Zeitz den Ruf, DIE „STADT DER KINDERWAGEN“ zu sein. Diesen Ruf hat sie noch heute, auch wenn hier heute keine Kinderwagen mehr gebaut werden. Das Deutsche Kinderwagenmuseum im Schloss Moritzburg Zeitz zeichnet die Geschichte nach.

Am Anfang waren es nur die Firmen von Ernst Albert Naether und Friedrich Degelow, die sich  mehr und mehr auf Kinderwagen spezialisierten, aber ihnen folgte eine ganze Reihe von Wettbewerbern. Einige waren angesehene  Handwerksbetriebe, andere stellten Kinderwagen industriell her. Ihre Produkte vertrieben sie regional, überregional und im Ausland. Und damit gewann die Stadt Zeitz eine große Bekanntheit.

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