Rekord-Ausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie” im Schloss Moritzburg Zeitz.
Das Museum Schloss Moritzburg Zeitz präsentiert ab dem 31. März die Ausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie“, in der eine Auswahl der besten Aufnahmen des renommierten Wettbewerbs aus dem Jahr 2025 gezeigt wird. Der Wettbewerb gilt als einer der bedeutendsten internationalen Fotopreise Deutschlands und bricht in seinem 27. Jahr alle Rekorde: Über 22.000 Einsendungen aus 35 Ländern konkurrierten um die begehrten Preise.
Das Jahr 2025 markiert einen historischen Wendepunkt in der Geschichte des Wettbewerbs. Nach über 25 Jahren übergab die Gründerin Mara Fuhrmann das Zepter an das junge Fotografenpaar Lisa und Florian Smit. „Wir wollten den Ursprung und das Herzstück der ‚Glanzlichter‘ bewahren, den Wettbewerb aber gleichzeitig modernisieren“, so die neuen Organisatoren. Der Erfolg gibt ihnen recht. Die Resonanz war so hoch wie nie zuvor.
Die Fotografien nehmen uns mit an Orte, die uns im Alltag oft verborgen bleiben. Wir betrachten die filigranen Strukturen von Pflanzen aus nächster Nähe und schweben im nächsten Moment über gewaltigen Landschaften, deren wahres Ausmaß sich erst aus der Vogelperspektive offenbart.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die Arbeit des 16-jährigen Nachwuchstalents Julius Kortlepel, dessen Werk den Gesamtsieg nur knapp gegen den internationalen Profi Pål Hermansen verfehlt hat.
Der Fotowettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ ist jedoch weit mehr als eine Galerie schöner Bilder. Er ist ein flammendes Plädoyer für den Naturschutz, eine Botschaft, die auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke unterstreicht. In ihrem Grußwort als Schirmfrau des Wettbewerbs zieht sie eine bewegende Parallele. So wie die mühsame Wiederansiedlung des einst ausgestorbenen Störs in die Elbe zeigt, wie viel Kraft der Erhalt unserer Umwelt kostet, so führen uns die „Glanzlichter“ vor Augen, wie schützenswert diese Wunder sind. Die Fotografien zeigen uns die Natur in ihrer ganzen Pracht, erinnern uns aber gleichzeitig an ihre enorme Zerbrechlichkeit.
Weitere Informationen folgen in Kürze. Änderungen vorbehalten.
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