Veranstaltungen

SPUREN III: Werke von Andrea und Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz, Mathias Weckmann, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart

Zwei Jahrhunderte verdichten sich bei Kilian Homburgs Musikfest-Debüt an der Eule-Orgel des Zeitzer Doms. Der 1. Preisträger des XVI. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs von 2023 begibt sich auf eine klingende Spurensuche. Sie beginnt bei Andrea und Giovanni Gabrieli im Markusdom zu Venedig, führt durch die protestantischen Länder und stattet dabei Kapellmeistern, Kantoren und Organisten einen Besuch ab. Im Wiener Wachsfiguren- und Kuriositätenkabinett angekommen, erklingt ein kontrapunktisches Meisterwerk Mozarts, das ursprünglich für mechanische Flötenuhr entstand.

Kilian Homburg
1. Preisträger des Internationalen Gottfried-Silbermann-Wettbewerbs 2023

Freitag, 09.10.2026, 19:00 Uhr | Zeitz, Dom St. Peter und Paul

Karten: Vorverkauf: 11,82 €, erm. 9,09 € zzgl. Gebühren I Abendkasse: 15,- €, erm. 12,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €

Tickets gibt es hier.

© Heinrich Schütz Musikfest 2026

Veranstaltung für Schulklassen und Hortgruppen

Mit Witz und wunderschöner Musik erzählt das Ensemble La Rubina die antike Sage von Orpheus – bekannt auch aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo – als lebendiges Musiktheater für die jüngsten Festivalbesucher. Die Kinder tauchen tief in die Geschichte ein: Als Hirten, Nymphen oder Geister der Unterwelt gestalten sie singend einzelne Szenen mit. Wenn Orfeo in die Unterwelt hinabsteigt, legen die Kinder dafür eigenhändig eine Ton-Leiter an – eine spielerische Einführung in die Grundlagen der Musiktheorie. Werke von Monteverdi und seinen Zeitgenossen, darunter Rossi, Cavalli, Merula, Falconieri und Barbara Strozzi und das reiche Instrumentarium vermitteln kindgerecht einen Einblick in die die Schätze der Musik des frühen 17. Jahrhunderts.

Dienstag, 06.10.2026, 10:00 Uhr | Zeitz, Festsaal Museum Schloss Moritzburg

La Rubina
Nora Hansen, Dulzian, Blockflöten, Pommer, Einhandflöte, Trommel und künstlerische Leitung
Claudia Mende, Violine
Christoph Sommer, Laute
Oliver Endreß, Text und Regie

Schulveranstaltung | Voranmeldung erforderlich. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an office(at)schuetz-musikfest.de

© Heinrich Schütz Musikfest 2026

EXPERIMENT I: Mit Werken des Meisters und einer Uraufführung von Laura Steenberge (*1981)

„Authentisch“ oder „historisch informiert“ – für Musikerinnen und Musiker wie für ihr Publikum galten und gelten diese Begriffe oft als Goldstandard und Maßstab anspruchsvoller Interpretationsvergleiche. Hochspezialisierte Detailfragen ebenso wie der grundsätzliche Wunsch zu verstehen, wie die Musik von Heinrich Schütz zu seinen Lebzeiten wirklich geklungen hat: Diese Kontroversen prägen den musikalischen Diskurs seit Generationen.

Da abschließende, eindeutige Antworten kaum möglich sind, wagt THE PRESENT als kühner Spurensucher ein Experiment und nimmt Kontakt zur Vergangenheit auf. Die Italienischen Madrigale SWV 1–19 sowie eine Uraufführung der US-amerikanischen Komponistin Laura Steenberge dienen dabei als Vehikel, um Heinrich Schütz unmittelbar zu seinem Schaffen zu befragen. Mit einem Augenzwinkern stellt der artist in residence zu Beginn des Musikfests die entscheidende Frage: Wird es gelingen, Kontakt zu Heinrich Schütz aufzunehmen? Geht der Komponist ans Geistertelefon?

Sonntag, 04.10.2026, 17:00 Uhr | Zeitz, Festsaal Museum Schloss Moritzburg

artist in residence THE PRESENT
Hanna Herfurtner, Sopran
Olivia Stahn, Sopran
Amélie Saadia, Alt
Tim Karweick, Tenor
Felix Schwandtke, Bass

Lisa Fütterer, Bühnenbild und Kostüm
Leonard Albach, Lichtdesign

Karten: Vorverkauf: 25,45 €, erm. 20,91 € zzgl. Gebühren I Abendkasse: 30,- €, erm. 25,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €

Tickets gibt es hier.

© Heinrich Schütz Musikfest 2026

Zu Lebzeiten wurde Heinrich Schütz als Vater unserer mo­dernen Musik bezeichnet, seine Zeitgenossen zählten ihn zu den „fürnembsten Musicis“ in Europa. Er ist mit seinem Schaffen und Wirken Ausgangspunkt, von dem aus das Heinrich Schütz Musikfest die europäische Musikgeschichte seines Jahrhunderts an den originalen Schütz-Stätten Mitteldeutschlands beleuchtet.

2. bis 11. Oktober 2026
Weißenfels | Zeitz | Bad Köstritz | Gera | Dresden

Musik und Zeit sind aufs Engste miteinander verbunden: Der Klang entfaltet sich nur im Verlauf der Zeit, und zugleich trägt jede Aufführung die Geschichte ihrer eigenen Entstehungszeit mit sich. Das Heinrich Schütz Musikfest 2026 macht genau diesen Gedanken zum gestaltenden Prinzip. Unter dem Titel „Spurensuche. Anstoß und Aufbruch“ rückt das Festival die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Heinrich Schütz‘ Werk und historischer Figur in den Mittelpunkt – und eröffnet dabei neue Erfahrungsräume für Interpretierende wie Publikum.

Vier Schwerpunkte strukturieren das Programm: Spuren beleuchten sein Wirken als Lehrer und die Wahrnehmung seines Schaffens als Markstein „deutscher“ Musik um 1700; Renaissance gilt der Wiederentdeckung seines Werks im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert; Export folgt klingenden Spuren in der Slowakei und dem Baltikum; und Experiment fragt, wie lebende Komponistinnen und Komponisten von dieser Musik inspiriert werden – und welche Bedeutung sie für das heutige Publikum zu entfalten vermag.

Artist in residence 2026 ist das Vokalensemble THE PRESENT. Die drei Sängerinnen Hanna Herfurtner, Olivia Stahn und Amélie Saadia haben mit ihrem Ensemble eine unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelt: konzeptuelle Programme, die Alte und Neue Musik bewusst verschränken, experimentelle Elemente integrieren und stilistische Grenzen produktiv überschreiten. Bei den Residence-Konzerten steht die Wahrnehmung selbst als Prozess und Moment im Mittelpunkt. Mit einem Augenzwinkern stellt THE PRESENT die Frage, wie wir hören und unter welchen Voraussetzungen wir insbesondere „Alte“ Musik rezipieren.

Das vollständige Programm und Tickets im Vorverkauf gibt es hier.

© Heinrich Schütz Musikfest 2026

Preisträgerkonzert im Festsaal Moritzburg

Rei Harada ist 3. Preisträger des Detmolder Internationen Brahms-Klavierwettbewerbs 2024 und spielt das Konzert aus Anlass des 35-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Detmold und Zeitz.

Rei Harada wurde 2005 in Kanagawa, Japan, geboren und begann sein Klavierstudium bei Kyoko Ishii. Derzeit studiert er bei Prof. Hiroe Arai und Associate Prof. Shohei Sekimoto an der Toho Gakuen School of Music in Tokyo.

Er hat zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben gewonnen, darunter den Ettlingen International Competition in Deutschland, den Anton Rubinstein International Piano Competition in Deutschland, den Ishikawa International Piano Competition in Japan, den Asian International Chopin Piano Competition, den Grand Prix beim International Moscow Music Competition, den PTNA Piano Competition und den Student Music Competition in Japan.

Er arbeitete mit Ensembles wie dem Orchestra Ensemble Kanazawa, dem Bechstein Kammerorchester und dem Orchester der Toho Gakuen School of Music zusammen. Rei gab mehrere Recitals in Japan und Deutschland und erhielt den Arion Music Encouragement Award sowie den Ishikawa Music Award. Er ist Stipendiat der Toho Gakuen School of Music, der Yasuko Fukuda Stiftung und der Esaki Stiftung. (Quelle: HfM Detmold)

Preis: 10,00 €/ VVK 10,00 €, AK 12,00 €
Vorverkauf: Zeitz Tourist Information

 

Änderungen vorbehalten.

© Partnerschaftsverein Detmold-Zeitz e.V.

für Klavier und Kontrabass

mit Chamni Yoon und Han Kang


Erdgeschoss, Schloss Moritzburg


Nicht nur Beethoven und Mozart haben bewegende Musikstücke komponiert. Auch uns unbekannte asiatische Komponisten können sich mit den alten Meistern der klassischen Musik messen. Die Musiker Chamni Yoon und Han Kang präsentieren am 7. September 2024, um 16 Uhr, einige Werke aus Asien in einem Konzert für Klavier und Kontrabass exklusiv in der Sonderausstellung „Sonnenglanz und Mondenschein – 20 Jahre deutsch-japanische Freundschaft Zeitz & Tosu“.

Das Konzert findet am Hupferflügel statt, der uns für die Ausstellung geliehen wurde. Gemeinsam mit der Kreismusikschule des Burgenlandkreises wurde die Idee zum Konzert entwickelt und umgesetzt. Im Anschluss ist der Besuch des Japanischen Gartens im Schlosspark möglich.

Eintritt: 8 € Vollzahler / 6 € ermäßigt

Zu Lebzeiten wurde Heinrich Schütz als Vater unserer mo­dernen Musik bezeichnet, seine Zeitgenossen zählten ihn zu den „fürnembsten Musicis“ in Europa. Er ist mit seinem Schaffen und Wirken Ausgangspunkt, von dem aus das Heinrich Schütz Musikfest die europäische Musikgeschichte seines Jahrhunderts an den originalen Schütz-Stätten Mitteldeutschlands beleuchtet.



Folgende Veranstaltungen finden auf dem Schlossareal statt:

Freitag, 03.10.25 | 17:00 Uhr | Dom St. Peter und Paul
Orgelkonzert mit Nicolas Berndt, Wenzelsorganist

Sonntag, 05.10.25 | 18:00 Uhr | Festsaal Schloss Moritzburg
Festkonzert mit Gregor Meyer, Prof. Elena Hassinger und Solisten

Freitag, 10.10.25 | 19:30 Uhr | Dom St. Peter und Paul
Konzert des Windsbacher Knabenchors unter der Leitung von Ludwig Böhme


Alle Veranstaltungen mit Links zur Ticketbuchung finden Sie hier.

© Reproduktion: MSMZ

Konzert zum Thementag Anna Magdalena Bach „Die Frau Capellmeisterin“


Szenisch-Musikalisches Programm mit Schülern der Kreismusikschule „Anna Magdalena Bach“, dem Ensemble Kolorit und dem Gewandhausmusiker und Autor Eberhard Spree. Im kurzweiligen Programm aus Schauspiel, Lesung und Musik steht Bachs zweite Ehefrau im Mittelpunkt, die Zeitzerin Anna Magdalena Wilcke.


Außerdem findet 11 Uhr die Sonderführung „Die Zeitzer Hofkapelle“ statt.


Foto (Plakat): © MSMZ

Klang. Welt. Wissen. – Das Heinrich Schütz Musikfest 2023 in Zeitz


„Klang.Welt.Wissen“ – unter diesem Titel steht das Heinrich Schütz Musikfest 2023. Es schließt an den imponierenden Klangkosmos, den das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ eröffnet hat, nahtlos an und stellt Fragen nach dem Wissen um die Welt, nach Moral, nach Verantwortung, nach dem Gewissen des Menschen und nach seiner Verfasstheit angesichts der Gefahren von Entgrenzung, Barbarei und Zerstörung von Kultur und Kulturgütern. Über 40 Veranstaltungen in den authentischen Schütz-Orten Bad Köstritz, Gera, Weißenfels, Zeitz und Dresden stehen vom 6. bis zum 15. Oktober 2023 auf dem facettenreichen Programm, das nicht nur Fans Alter Musik begeistern wird.

 

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Ein Beitrag zum Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ anlässlich des 350. Todestags des Komponisten


„Im Herbst 2022 erwarten wir mit zahlreichen Konzerten und Aufführungen, Performances und Installationen, Ausstellungen, Führungen, Tagungen, Fortbildungs- und Vermittlungsprojekten ein fulminantes Crescendo und einen glanzvollen Abschluss für das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“. Getragen von einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Akteure und Kooperationspartner gestaltet sich das Jubiläum zu einem großen Erfolg mit breiter Ausstrahlung. Das Heinrich Schütz Musikfest vom 7. – 16. Oktober an den authentischen Schütz-Orten Mitteldeutschlands ebenso wie die verschiedenen Themenfestivals „Vom Leben – Über Leben“ bilden dabei den glanzvollen Höhepunkt des Festjahres.“

(Pressemitteilung HSM)

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